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Eröffnung der 11. Ausgabe von SCHÄXPIR

(C) Frau Feist

Auch bei der Eröffnung der 11. Ausgabe von Schäxpir an der Anton Bruckner Privatuniversität ist heuer alles ein wenig anders – super natural eben – wie das Motto in dieser Saison. 

In der sommerlichen Atmosphäre ist das Zusammenkommen und zusammen auf der Bühne spielen ein spürbar bewegender Moment für alle Anwesenden. 

Die künstlerischen Leiterinnen Sara Ostertag und Julia Ransmayr reflektieren das letzte Jahr:„Uns war und ist die physische Präsenz des Theaters und ihre Bedeutung ein wesentliches Anliegen. Dass Menschen zusammenkommen können. Den intensiven Austausch mit den Künstler*innen und Partner*innen der letzten Monate, nehmen wir für die Zukunft mit.“

Festivalleiterin Mag.a Cornelia Lehner betont die überwiegende positive Grundhaltung in der Organisation, dass SCHÄXPIR heuer in jedem Fall, wenn nötig mit einem virtuellen Plan B stattfinden wird. Nach dem vergangenen Jahr habe sich gezeigt, dass Kindern und Jugendlichen eines besonders wichtig sei: Familie und Gemeinschaft. Im Theater können sie das erleben.

In einer kurzweiligen Stunde gibt es Einblicke in das Programm von 16.-26. Juni 2021.

Musikalisch bieten der Musiker Paul Plut und seine Band Viech wärmende Popmusik nach einem Winter zäh wie Kaugummi dar. In ihren deutschen Texten abseits von Plattitüden überraschen sie das Publikum mit ihrem facettenreichen Songwriting.

Dabei bekommt man einen Ausblick auf das Stück „Geht´s uns net guad“, inszeniert von Sara Ostertag und dramaturgisch bearbeitet von Julia Ransmayr, das in Form eines hybriden Theaterparcours bei der Landesausstellung Steyr auf der historischen Arbeitersiedlung Ennsleite spielt. Paul Plut komponierte eigens für diesen Theaterparcours Musik als Auftragsarbeit von SCHÄXPIR.

Die Kooperation mit Studierenden liegt dem Festival besonders am Herzen, da bereits in der Ausbildung die Relevanz für hochwertige Kunst für junges Publikum klar spürbar sein muss. Deswegen ist bei der Eröffnung ein szenischer Ausschnitt aus der Produktion Die Geschichte von AK und der Menschheit zu sehen. Eine Koproduktion von SCHÄXPIR mit Schauspielstudierenden (Rebecca Hammermüller, Leonie Jacobs, Gemma Vannuzzi, Patrick Ljuboja, Kaspar Simonischek, Nils Thomas) der Anton Bruckner Privatuniversität in der Inszenierung von Katrin Lindner.

Die schwebenden Flugobjekte des Künstlers frankFIERKE regen zur Nachahmung, zum Abheben, an. In Anlehnung daran sind Johannes Steiningers Luftobjekte „Located Spaces“ in verschiedensten Ausdrucksformen an den diesjährigen Spielstätten zu sehen. Moderatorin Katharina Hofmann begrüßt die Gäste an der Anton Bruckner Privatuniversität schließlich mit einem Zitat von Oscar Wilde und lädt damit das Publikum wieder zur Rückkehr ins Theater ein.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Kulturdirektorin Mag.a Margot Nazzal sind überzeugt, dass SCHÄXPIR in den kommenden Tagen eine Hauptrolle im Kulturleben des Landes spielt. Regional verankert, international vernetzt und im sicheren Rahmen versteht sich.

Die Nacktschnecken der Performance von Nora Jacobs begleiten die Gäste während der Eröffnung, sie werden in den nächsten zehn Tagen die Stadt Linz bei den SCHÄXPIR Spielstätten beschnecken.

 

Alle Fotos (c) Frau Feist

Presseverteiler für Fotos: presse@schaexpir.at