THEATER SGARAMUSCH
Das Schaffhausener Theater für Kinder und Erwachsene besteht seit 1982. Mit wechselnder Besetzung und Regie führt Sgaramusch seine Produktionen in Theaterräumen, an Schulen und in Mehrzweckhallen sowie bei Festivals, Symposien und ähnlichen Veranstaltungen auf. Text und Musik werden meist gemeinsam ausgestaltet oder von Grund auf improvisierend erarbeitet.
Das Schweizer Theaterhaus ist seit dem ersten SCHÄXPIR im Jahr 2002 jedes Mal mit mindestens einem Gastspiel aufgetreten: Zuletzt waren Sgaramusch etwa mit dem Western-Abenteuer „Go Western“ in Linz zu Gast. Bei SCHÄXPIR 2009 wird Sgaramusch zwei Projekte präsentieren: "Das Schiff" in Koproduktion mit SCHÄXPIR und Linz09 sowie das Stück "Die Schwarze Spinne".
SCHÄXPIR 2008:
Go Western (ab 7 J.)
Calamity Jane ist in allen Saloons bekannt und gefürchtet. Mit ihrem 38er Colt lehrt die Westernheldin den sonst so hart gesottenen Cowboys das Fürchten. Trinkend, fluchend und schamlos stinkend zieht sie durchs Land. Doch schon bald landet sie im Kittchen, wo ihr der unerschrockene Wild Bill aus der Patsche hilft. Natürlich nur gegen Naturalien … Theater Sgaramusch entführt mit „Go Western" in die wilde Welt von Liebe, Lügen und Legenden, und erzählt von wahren Heldinnen und weichgerittenen Männerhintern!
SCHÄXPIR 2006:
Wolf unterm Bett (ab 6 J.)
Schaffhauser Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse haben eigens für das Theater Sgaramusch Geschichten um, über und mit Wölfen geschrieben. Aus diesem reichen Fundus schöpfen Nora Vonder Mühll und Stefan Colombo als spielende ErzählerInnen, musikalisch begleitet von Olifr Maurmann. Das Erzähler Trio beginnt gemütlich mit einer Geschichte, die in die nächste hineinwächst und zehn weitere nach sich zieht, bis sich zu guter oder schlechter letzt auch die Erzähler mit samt dem Musiker im Wald der Geschichten und der Wölfe verlieren.
SCHÄXPIR 2004:
Königinnen (ab 7 J.)
9999 Schafe und eine goldene Kugel: Viel hat die Königin ihren beiden Töchtern nicht zu bieten, und selbst das möchte sie für sich behalten. Doch die beiden Mädchen, Zwillinge zumal, bahnen sich ihren Weg durch das Leben. Als Verbündete und als Rivalinnen erleben Antonia und Bella von der Kindheit bis ins Alter Freundschaft und Macht, Liebe und Konkurrenz.
Märchen und Mythen werden in dieser Produktion gegen den Strich gebürstet, neu zusammengesetzt und überraschend gewendet. Mit einem vergnügten Augenzwinkern und lustvoller Energie gelingt den "Königinnen" eine Bühnensprache, die sich gleichermaßen an Kinder und Erwachsene richtet, ohne deswegen Inhalte zurückzuschrauben oder auf ästhetische Experimente zu verzichten.






