Het Lab
Die niederländische Gruppe Het Lab gibt vor allem jungen RegisseurInnen und SchauspielerInnen Gelegenheit, Projekte im Bereich Theater für junges Publikum und Tanz zu realisieren. Neben der künstlerischen Arbeit an Projekten möchte Het Lab neue Theaterformen etablieren und organisiert dafür Diskussionen, Meetings und Workshops. Das Motto von Het Lab lautet: Theater muss erlebbar sein!
Bei SCHÄXPIR waren Het Lab bereits mit zwei Stücken zu Gast: „Hahnengasse 3“ unter der Regie von Giselle Vegter und „1, 2, 3 tot“ von Miriam Boolsen. Wie schon 2006 bei „Hahnengasse 3“, das im Linzer transpublic aufgeführt wurde, wird bei SCHÄXPIR 2009 der öffentliche Raum bespielt.
SCHÄXPIR 2008:
1,2,3 tot (ab 7 J.)
Nimm eine nette und gruselige Geschichte von Hans Christian Andersen. Schreib einen Text darüber. Und dann spiel alle Figuren so, als ob du ein Kind wärst.
Miriam Boolsen und Carola Bärtschiger fragen sich in "1,2,3 tot", warum es nicht möglich ist, etwas Gescheites über den Tod zu sagen. Ein Stück darüber, wie man den Tod dazu überreden kann, etwas zurückzugeben. Und warum es wichtig ist, einfach weiter zu singen.
SCHÄXPIR 2006:
Hahnengasse 3 (ab 10 J.)
Du gehst durch die Straßen der Stadt. Verstohlen schaust du durch die Fenster in die Wohnungen hinein. Hier sitzen gerade alle zum Essen zusammen. Dort lassen sie sich zum Fernsehen auf das Sofa fallen. Hinter einem der Fenster sitzt eine alte Frau. Sie sitzt immer dort. Ihr gegenüber steht ein leerer Sessel. Manchmal trinkt sie Tee, sucht etwas in einem Schrank, versucht alleine eine Partie Karten zu spielen oder starrt vor sich hin. Nichts Besonderes eigentlich. Oder doch?
Wer ist der Mann hinter der Zeitung? Und was macht das kleine Mädchen in der Zimmerecke?





