Kopergietery
Das weit über die Grenzen Belgiens hinaus bekannte und renommierte Genter Theater- und Kinderkunsthaus Kopergietery ist seit dem ersten SCHÄXPIR 2002 ein Garant für intensive Theatererlebnisse. Im Mittelpunkt ihrer Aufführungen stehen Tanz und Musik.
Nach spannenden und berührenden Produktionen wie „Versailles Versailles!“ bei SCHÄXPIR 2008, „Panama“ nach der Janosch-Vorlage bei SCHÄXPIR 2006, oder „Wilde Dinge“ beim ersten SCHÄXPIR Festival, wird Kopergietery 2009 mit einer lustigen und verrückten Tanztheatershow Akzente setzen: Eigens für die Kulturhauptstadt decken Kopergietery Mythen und Märchen zur Stahlstadt auf – wohlgemerkt mit einem Augenzwinkern.
SCHÄXPIR 2008:
Die unermesslich große hoffnungsvolle Liebe des Mr. Bert (ab 4. J.)
Bei heißblütigem Tango und rhythmischen Paso doble treffen Fantasie und Vernunft, Ekstase und Kontrolle ohne große Worte aufeinander. "Die unermesslich große hoffnungsvolle Liebe des Mr. Bert" ist eine Geschichte über die tiefe Sehnsucht nach etwas, das größer ist als der größte Baum und tiefer als das tiefste Meer, eine Sehnsucht nach Gefühlen, die ohne Worte auskommen. Eine leichtfüßige und poetische Tanzperformance für Kinder ab 4 Jahren.
Versailles Versailles! (ab 14 J.)
Und ACTION!!! Drei kraftstrotzende Global Players, viel beschäftigt, sehr erfolgreich und ehrgeizig, gefangen in einem Raum, auf einer Spielfläche, der Bühne des Lebens. Eine Intrige reiht sich an die nächste Intrige. Zu barocker Musik kehren die drei Spieler ihr Innerstes nach außen, zeigen ihre wahren Sehnsüchte und gelegentlich auch ihre Verletzlichkeit.
Eine Tanztheater-Performance voller Spitzen und Intrigen, aber auch berührenden Momenten. Oder anders gesagt: Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt.
SCHÄXPIR 2006:
Titus (ab 10 J.)
Titus wohnt in seinem Zimmer über der Fleischhauerei seines Vaters. Er kritzelt die Wände voll mit allem, was ihn zum Lachen, Weinen oder Denken bringt. Sein Vater sagt, er ist ein Träumer. Titus meint, sein Zimmer ist ein Bestseller.
Der Autor und Darsteller Jan Sobrie und die Filmemacherin Christina Vandekerckhove kreieren eine perfekte Mischung aus überdrehten Bildern, Wörtern, Musik und zwei Dramen …
Panama (ab 6 J.)
Zwei Freunde leben zufrieden in ihrem kleinen Haus an einem Fluss. Eines Tages erhalten sie ein Paket voller Musik ... Panama! Die beiden Freunde lassen alles zurück und machen sich auf die Reise in das Land ihrer Träume. Doch es stellt sich für die beiden heraus, dass es nicht so einfach ist, den Weg in ihr geliebtes Panama zu finden. Bis sie am Schluss erkennen, dass es näher liegt als sie angenommen haben. Eine elegante und lustige Tanzperformance mit Live-Musik nach Motiven des Kinderbuchklassikers "Oh, wie schön ist Panama" von Janosch.
Brief (ab 14 J.)
Koproduktion von Kopergietery (Gent/B), JES Stuttgart (D),
Dschungel Wien (A) und Theaterhaus Gessnerallee (Zürich/CH)
Ein einzigartiges Tanztheaterprojekt: 19 junge Tänzerinnen und Tänzer aus vier Ländern wurden als "Brieffreunde" paarweise zusammengespannt, um sich schriftlich über ihre Städte, ihr persönliches Umfeld und über ihre Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Sie schwanken zwischen jugendlichem Realitätssinn und grenzenlosem Enthusiasmus. Sie straucheln und fallen immer wieder hin. Und sie stehen immer wieder auf ...
SCHÄXPIR 2004:
Wilde Dinge (ab 4 J.)
Ein kleiner Junge zieht sein Wolfskostüm an und ist nicht mehr zahm. Seine Mutter nennt ihn "wildes Ding" und schickt ihn ins Bett. In dem Zimmer des Jungen jedoch wächst ein Wald, so groß wie die Welt. Das Meer strömt dahin, und die Reise des Jungen fängt an in seinem eigenen Boot. Tag und Nacht, Woche für Woche, fast ein ganzes Jahr lang. Das Abenteuer beginnt …
SCHÄXPIR 2002:
Lie sweetheart lie (ab 12 J.)
Vier Menschen - eine ältere Frau, ein Musiker, ein Tänzer und ein junger Schauspieler - haben sich durch ein kompliziertes Lügennetzwerk kennengelernt. Abwechselnd zeigen sie einander kurze Videofilme, in denen Familienlügen ans Tageslicht gebracht werden. Lie Sweetheart Lie: ein Tribut an die Lüge, ein Tribut an die Mütter, ein Tribut an die Fantasie …








